»Ketten reißen nie von selbst«

ketten

Ein Hörstück über Helene Stöcker von und mit Safeta Obhodjas
Moderation: Alfred Miersch (Verleger)

Zwei Frauen treffen sich in Wuppertal und kommen miteinander ins Gespräch. Beide haben ein bewegtes Leben hinter sich, beide engagieren sich politisch, arbeiten als Journalistinnen und Schriftstellerinnen und: beide kennen das Schicksal des Exils. Die Philosophin Helene Stöcker war 1933 als Frauenrechtlerin und Pazifistin von den Nazis ins Exil getrieben worden. Im Exil lebt seit Mitte der 90er Jahre auch Safeta Obhodjas. Die unweit von Sarajevo geborene bosnische Schriftstellerin und Journalistin flüchtet vor den »ethnischen Säuberungen« im damaligen Jugoslawien ins Bergische Land.
Im Rahmen des Internationalen Frauentages stellt das Gleichstellungsbüro der Bergischen Universität Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Nordpark Verlag und der GEDOK Wuppertal, Safeta Obhodjas und ihr Hörstück »Ein Zwiegespräch am Wupperufer« vor, ein fiktives Gespräch zwischen diesen beiden so unterschiedlichen und doch wesensverwandten Persönlichkeiten.

Dienstag, 9. März 2010, 19 Uhr


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